Teresa-Kalender

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Sa 24. Juni 2017

Es zeigt sich die große Macht des Herrn, und dass wir, wenn Seine Majestät es nur will, außerstande sind, weder den Leib noch die Seele im Mindesten zurückzuhalten.

Es zeigt sich die große Macht des Herrn, und dass wir, wenn Seine Majestät es nur will, außerstande sind, weder den Leib noch die Seele im Mindesten zurückzuhalten, noch Herr darüber sind, sondern im Gegenteil wohl oder übel merken, dass es Höheres gibt und diese Gnadengaben von ihm geschenkt werden, und dass wir nichts, aber rein gar nichts vermögen; so prägt sich tiefe Demut ein. Ich gestehe sogar, dass es mich in großen Schrecken versetzte, anfangs sogar panikartig, als ich erlebte, dass sich ein Leib von der Erde erhob, denn auch wenn ihn der Geist mit sich fortträgt und das mit großer Zärtlichkeit geschieht, wenn man sich nicht widersetzt, verliert man doch nicht das Bewusstsein. Zumindest war ich so weit bei Sinnen, dass ich erkennen konnte, dass ich fortgetragen wurde. Es wird die Majestät dessen sichtbar, der das zuwege bringt, so dass sich einem die Haare sträuben und große Furcht zurückbleibt, einen so gewaltigen Gott zu beleidigen. Doch ist diese in äußerst große Liebe gehüllt, die von neuem zu dem entfacht wird, von dem wir sehen, dass er eine so große zu einem so stinkenden Wurm hat, da es nämlich so aussieht, als begnüge er sich nicht damit, in aller Wahrheit die Seele an sich heranzuholen, sondern als wolle er auch noch den Leib, wo dieser doch so sterblich und aus so dreckiger Erde ist, wie er es durch so viele Beleidigungen geworden ist.

Das Buch meines Lebens 20, 7




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