Teresa-Kalender

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Mo 21. August 2017

Es ist zwar wahr, dass sie das lieben, was sie sehen, und sich an das hängen, was sie hören, aber eben an Dinge, die sie als bleibend erleben.

Es ist zwar wahr, dass sie das lieben, was sie sehen, und sich an das hängen, was sie hören, aber eben an Dinge, die sie als bleibend erleben. Wenn diese einen Freund lieben, gehen sie über das Leibliche hinaus und gehen zur Seele über und schauen, ob es da etwas zu lieben gibt. Gibt es das nicht, wobei sie aber irgendeinen Ansatz oder eine Bereitschaft bemerken, um bei tieferem Graben in dieser Mine Gold zu finden, sofern sie nur Liebe haben, dann reut sie die Mühe nicht. Nichts stellt sich ihnen entgegen, was sie zum Wohl dieser Seele nicht liebend gern auf sich nähmen, denn sie wünschen sich, sie zu lieben, und wissen sehr wohl, dass das unmöglich ist, wenn sie keine guten Eigenschaften hat und Gott nicht sehr liebt. Und ich sage, dass es unmöglich ist, sogar wenn man für sie sterben würde und ihnen alle erdenklichen guten Werke erwiese und alle natürlichen Reize auf einmal hätte. Der Wille hätte keine Kraft dazu, weil es schon ein weiser Wille ist, der Erfahrung davon hat, was das alles bedeutet; man kann ihm nichts vormachen. Er merkt, dass sie nicht füreinander gemacht sind, und es unmöglich ist, dass die Liebe zueinander andauert, und befürchtet, dass die Freude aneinander mit diesem Leben enden wird, sofern er nicht den Eindruck hat, dass der andere nicht Gottes Gesetz beobachtet, und dass sie an unterschiedliche Orte gehen.

Weg der Vollkommenheit (CE) 10, 3




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