Teresa-Kalender

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Mi 5. Mai 2021

Bezüglich des Friedens, den die Welt gibt, könnte man sich auf vielerlei Weise täuschen.

Bezüglich des Friedens, den die Welt gibt, könnte man sich auf vielerlei Weise täuschen. Von einigen, die ich benenne, werdet ihr die weiteren ableiten. Etwa die Reichtümer, wenn sie reichlich haben, was sie brauchen, und dazu noch viel Geld in ihrer Truhe; sie meinen, da sie sich davor hüten, schwere Sünden zu begehen, sei damit alles getan. Sie genießen das, was sie haben, geben ab und zu ein Almosen, und bedenken nicht, dass diese Güter ihnen gar nicht gehören, sondern dass der Herr sie ihnen als seinen Verwaltern gegeben hat, damit sie den Armen davon austeilten, und dass sie ihm über die Zeit, in der sie es als Überfluss in der Truhe zurückhielten, den Armen enthoben und entzogen, genau Rechenschaft abzulegen haben, falls diese Not litten. Das trifft für uns nur insofern zu, als dass ihr den Herrn bitten mögt, ihnen Licht zu geben, damit sie nicht in dieser Verblendung verharren und es ihnen nicht so ergeht wie dem reichen Habgierigen (Lk 12, 20), und damit ihr Seine Majestät lobt, da er euch arm gemacht hat, und das für eine besondere Gnade von ihm erachtet.

Gedanken zum Hohenlied 2, 7f.




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