Teresa-Kalender

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So 24. Mai 2020

Gottes Geist erfasste mich und gab mir auf, den Unbeschuhten Patres zu sagen, dass sie um die Beobachtung von vier Dingen bemüht sein sollen.

Als ich am Vortag von Pfingsten in San José in Ávila in der Nazareth-Klause weilte und über die außerordentlich große Gnade nachdachte, die mir der Herr vor etwa zwanzig Jahren an einem Tag wie diesem erwiesen hatte, erfasste mich ein heftiger Ansturm und Andrang des Geistes, der mich außer mich geraten ließ. In dieser starken Sammlung verstand ich von unserem Herrn, was ich jetzt sagen möchte:
Dass ich den Unbeschuhten Patres von ihm aus sagen solle, um die Beobachtung von folgenden vier Dingen bemüht zu sein, und dass dieser Orden, solange man sie beobachtete, immer mehr zunähme, sie aber verstehen sollten, dass sie ihm in seinem Anfang schadeten, sobald sie sich darin verfehlten.
Das Erste ist, dass sich die führenden Köpfe einig sein sollten.
Das Zweite, dass in jedem Haus nur wenige Brüder sein sollten, auch wenn sie viele Häuser hätten.
Das Dritte, dass sie mit Weltleuten wenig Umgang pflegen sollten, und das zu deren Seelenheil.
Das Vierte, dass sie mehr mit Werken als mit Worten unterweisen sollten.

Geistlicher Erfahrungsbericht 59




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