Teresa-Kalender

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Mi 9. Oktober 2019

Ich verstand nämlich sehr wohl, dass das, was da in mir war, etwas Übernatürliches war, denn manchmal konnte ich mich nicht dagegen wehren.

Ich verstand nämlich sehr wohl, dass das, was da in mir war, etwas Übernatürliches war, denn manchmal konnte ich mich nicht dagegen wehren. Es in mir zu haben, wann ich es wollte, war ausgeschlossen. So dachte ich bei mir, dass es keine Abhilfe gäbe, wenn ich mich nicht bemühte, ein reines Gewissen zu haben und mich von jeder Gelegenheit fernzuhalten, und sei sie auch nur zu lässlichen Sünden, denn wenn es von Gottes Geist käme, wäre der Gewinn offensichtlich; wenn es aber der Böse wäre, könnte er mir wenig Schaden zufügen, solange ich mich bemühte, dem Herrn zu gefallen und ihn nicht zu beleidigen, vielmehr würde er dann verlieren. Als ich mich aber, fest dazu entschlossen und den Herrn beständig um seine Hilfe bittend, ein paar Tage um das Besagte bemühte, merkte ich, dass meine Seele nicht die Kraft hatte, um da allein in so großer Vollkommenheit herauszukommen, weil ich an einigen Dingen hing, die zwar von sich aus nicht sehr schlimm waren, aber doch ausreichten, um alles zu verderben.

Das Buch meines Lebens 23, 5




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