Teresa-Kalender

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Mi 4. Dezember 2019

Es öffne ihnen die Augen in seiner Güte er, der es vermag.

Keine Angst, dass diese Sonne der Gerechtigkeit (Mal 4, 2) untergeht oder uns bei Nacht weitergehen lässt, wo wir uns verirren, es sei denn, wir verlassen ihn zuerst. Sie fürchten sich nicht, unter Löwen zu wandeln, von denen jeder so aussieht, als wolle er einem ein Stück aus dem Leib reißen, womit die Ehrenplätze, Vergnügungen und ähnliche Glücksgüter gemeint sind, wie die Welt sie nennt; und hier sieht es so aus, als würde sie der Böse sogar vor Spitzmäuschen das Fürchten lehren. Tausendmal wundere ich mich und zehntausendmal möchte ich bis zum Überdruss weinen und allen zuschreien, um ihnen von meiner großen Blindheit und Schlechtigkeit zu erzählen, falls das ein wenig hilft, damit sie die Augen aufreißen. Es öffne sie ihnen in seiner Güte er, der es vermag (vgl. Lk 5, 12; Joh 11, 37), und er lasse nicht zu, dass die meinen wieder blind werden. Amen.

Das Buch meines Lebens 35, 14f.




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